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Schwarzwaldverein Bad Säckingen e.V.


Zur Mumpfer Flue


Blick auf Bad Säckingen und die Rheinschleife Eine lohnende Halbtageswanderung in die Schweiz mit einem einmaligem Blick auf Bad Säckingen,
die Rheinschleife und den vorderen Hotzenwald.

Gehzeit ca. 3.5 Stunden
Höhenunterschied ca. 180 Meter

Wir starten an der historischen Holzbrücke mit 206,5 Metern, der längsten überdachten Holz-brücke in Europa und überschreiten in der Rheinmitte die Grenze zur Schweiz.
Unmittelbar nach der Brücke links absteigend erreichen wir den Rheinuferweg dem wir flussaufwärts folgen. Auf etwa halbem Weg zum Rheinkraftwerk sehen wir rechts oben die Markierung des "Biotop- und Heckenlehrpfades", dem wir im spitzen Winkel nach rechts folgen. Unmittelbar vor der belebten Landesstrasse 7 erreichen wir ein Wegkreuz aus Buntsandstein mit beidseitigem Korpus aus dem Jahre 1600. Wir überqueren die Landesstraße und laufen durch Felder immer auf dem Biotop- und Heckenlehrpfad mit seinen zahlreichen Hinweistafeln. An einer frisch angepflanzten Hecke wandern wir rechts an einem Bach entlang Richtung Sport- und Freizeitzentrum Bustelbach. Auf halbem Weg, können wir noch rechts ein Biotop bewundern, das die Gemeinde Stein angelegt hat und über einen kleinen Holzsteg erreicht wird. Nach einem großen Kinderspielplatz erreichen wir die Landesstrasse 3, die nach Frick und weiter bis Zürich verläuft. Wir gehen hier links unter der Autobahnbrücke hindurch, überqueren unmittelbar danach die Landesstrasse und steigen einige Stufen an einem eisernen Geländer hinauf. Es folgen zwei Bahnlinien, die wir einmal auf einer alten steinernen Brücke über- und die zweite in einer schmalen Unterführung durchschreiten. Wir befinden uns jetzt in Münchwilen und folgen bei der Hofmattstrasse dem gelben Wanderzeichen. Leicht ansteigend erreichen wir bald die Dorflinde mit den zentralen Wanderwegweisern.

Es lohnt sich bei einem kurzen Abstecher nach links die Kirche St. Ursula mit ihrem romanischen Fensterbogen anzuschauen.

Von dem idylischen Dorfplatz mit seiner Linde wandern wir jetzt nach rechts Richtung Tiersteinberg (Wegtafel Oberer Graben). Der Weg steigt deutlich an und nach wenigen Metern verlassen wir die letzten Häuser von Münchwilen. Der Wechsel vom verkehrsreichen und lauten Rheintal zu einem ausgedehnten Schluchtenwald erfolgt ziemlich überraschend und bietet Gelegenheit die Ruhe zu genießen. Dem botanisch interessierten Wanderer wird bald auffallen, dass sich die Fauna hier im Schweizer Jura deutlich von der des Schwarzwaldes unterscheidet. Besonders im zeitigen Frühjahr finden wir Unmengen an Bärlauch und an sonnigen Ruteralstellen wachsen stinkender Nieswurz und Seidelbast. Nach etwa 20 Minuten Schluchtenweg kommen wir bei einem Strommast ebenso unvermittelt aus dem Wald wie wir hineingekommen sind. Weiter leicht ansteigend am Waldrand entlang gelangen wir zu einem breiten Wanderweg dem wir nach Süden folgen. Wir haben nun offenes Gelände mit fruchtbarem Ackerboden abwechselnd mit den für das Fricktal so typischen Kirschbaumkulturen vor uns. Auf einer kleinen Anhöhe mit Bank genießen wir den Blick. Bei guter Fernsicht erkennt man Belchen, Hohe Möhr und den Dinkelberg im Nordwesten, den Hotzenwald mit seinen Dörfern im Nordosten, auf Schweizer Seite schliessen sich die höchsten Erhebungen des Kantons Aargau an und Richtung Westen sind es die lieblichen Hügel südlich von Basel. An einer Wegkreuzung halten wir uns rechts Richtung Chatzenflue und bleiben immer auf dem mit einer gelben Raute markierten Schweizer Wanderweg. Bei einem großen Strommast müssen wir aufpassen und dem Zeichen nach links durch einen kleinen Laubwald folgen.
Blick auf den "Steiner Biotop und Heckenlehrpfad" Am Ende dieses Waldstückes erkennen wir unter uns den Weinberg der Gemeinde Obermumpf mit seiner sonnigen Südhanglage. Bald darauf erreichen wir die Chatzenflue. Wer hier die Abkürzung nach Stein und Bad Säckingen gehen will sei gewarnt – der Weg ist steil und besonders nach Regen auf lehmigem Boden rutschig. Nach einem kurzen Blick hinunter ins Rheintal wandern wir weiter zur Mumpfer Flue (510 Meter) die wir in etwa 10 Minuten erreichen. Ein beliebter, weil einmaliger Aussichtspunkt ins Rheintal von Basel bis Waldshut. Direkt unter uns die Stadt Bad Säckingen mit ihrem geschäftigen Treiben. Im Sommer an Wochenenden ist die Holzhütte bewirtschaftet. Nach dem wir die Aussicht genossen haben, wenden wir uns wieder der gelben Raute und dem Abstieg ins Rheintal zu. Der Weg ist schmal und führt über Stufen und Serpentinen abwärts. Bei einem breiten Wirtschaftsweg (auffallende gelbe Markierung "Wanderweg" nach 10 Meter rechts) müssen wir uns entscheiden.

Im Sommer, vom 1. Mai bis Ende September bieten die Pontoniere im Ort Mumpf einen Fährdienst nach Deutschland mit einem Holzkahn an (Betriebszeit 13:30 – 15:30 Uhr und 18-19 Uhr).

Wer diesen Service nutzen will, steigt weiter den schmalen Pfad ab und gelangt im Ort Mumpf direkt ans Rheinufer. Man kann dann auf dem nicht so lauten deutschen Rheinuferweg zum Ausgangspunkt zurücklaufen. Wer die Personenfähre nicht benutzen will geht auf dem (nicht als Wanderweg gekennzeichneten) Wirtschaftsweg leicht absteigend bis zum Bahnhof Stein/Säckingen. Dieser Weg bleibt vom Lärm der nahen Autobahn und der vielbefahrenen Eisenbahnlinie weitgehend verschont. Kurz bevor die ersten Häuser von Stein erreicht werden, öffnet sich nochmals der Blick und am Punkt Stichmatt erreichen wir das Ende des Steiner Biotop- und Heckenweges. Am Bahnhof unterqueren wir in einer langen Unterführung Bahn und Autostrasse und orientieren uns für den Rückweg an der gut ausgeschilderten Wanderroute nach Bad Säckingen.

Für die vorgeschlagene Tour werden feste Wanderschuhe dringend empfohlen. Über den aktuellen Zustand der Wege kann keine Aussage getroffen werden. Der Schwarzwaldverein Bad Säckingen kann keinerlei Haftung im Zusammenhang mit dieser Wanderung übernehmen.

Wandervorschlag - Zur Mumpfer Flue als PDF-Datei zum download

(Bei Druck auf Vorder- und Rückseite können Sie den Wandervorschlag als dreiteiligen Flyer zusammenfalten)   

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