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Schwarzwaldverein Bad Säckingen e.V.


Zum Solfelsen

SolfelsenDer Solfelsen ist ein seit 1950 registriertes Naturdenkmal.

Eine aussichtsreiche Wanderung im vorderen Hotzenwald
mit viel Abwechslung.
Gehzeit ca. 4.5 Stunden
Höhenunterschied Bahnhof Bad Säckingen / Solfelsen 475m Gesamtstrecke der Wanderung ca. 15 km,
ab Parkplatz Bergsee ca. 12 km.

Für Anreisende mit öffentlichen Verkehrsmitteln beginnt die Wanderung am Bahnhof von Bad Säckingen bei der Infotafel des Schwarzwaldvereins. Dem Wanderzeichen blaues Ö auf weisem Grund  (Ökopfad) bis zum Bergsee folgen. Anreisende mit PKW haben die Möglichkeit Ihr Fahrzeug oberhalb des Bergsees auf einem großen Parkplatz abzustellen.
Wir wandern zunächst am östlichen Ufer des Bergsees (382 Meter). Beim Scheffelfelsen gehen wir rechts auf den asphaltierten Günnenbacherweg am Tiergehege vorbei, überqueren eine Ableitung des Schöpfebachs und biegen unmittelbar danach rechts auf einen schmalen Pfad ein. Der gelben Raute folgend kommen wir nach kurzer Wegstrecke an einem Holzsteg und gelangen ins wildromantische Schöpfebachtal. Auf steinigem, breitem Weg steigen wir bergan. Bei einem Kahlschlag führt ein schmaler zunächst steiler Weg mit Geländer links im spitzen Winkel aufwärts (Wegweiser Röthekopf). Bald erreichen wir die Röthekopfhütte (502  m).

Der Heimatforscher  Emil Gersbach fand hier bei Grabungen in den Jahren 1920 – 1924 Überreste zweier Kulturen der Alt-steinzeit. Die bedeutenden Funde sind im Hochrheinmuseum in Bad Säckingen ausgestellt.

Blick auf den Bergsee zum RöthekopfVon der Hütte hat man einen herrlichen Ausblick auf den Bergsee, die Fricktaler Höhenzüge und die Rheinschleife nach Westen. Unser Weg führt weiter, unmittelbar hinter der Hütte nach Norden (dieser Weg ist am Anfang schwer erkennbar da immer mit Buchenlaub bedeckt - Wanderzeichen roter Pfeil DVV). Bereits nach wenigen Schritten säumen Ilex und Eiben den Weg. Wir biegen nicht ab bis wir einen breiten Forstweg erreichen, dem wir nach rechts folgen (Rötheweg). In langgezogenen Kurven wandern wir  durch  Mischwald kaum ansteigend bis zu einer Wegkreuzung bei einem Brunnen mit Bank. Vor dem Brunnen führt ein Weg  (SV Markierung blaue Raute mit weissem Balken)  deutlich  ansteigend parallel zum Schöpfe-bach, der sich seinen Weg hier durch bemooste Felsbrocken bahnt.

Bei einer Weggabelung mit einer Bank gehen wir nach links (keine Markierung) und kommen kurz darauf wieder auf einen bequemen Forstweg, dem wir in großen Bögen eine Weile folgen. Bevor dieser Weg talwärts geht, steigen wir rechts einen grasigen Weg hinauf. Nach wenigen Metern erreichen wir eine große Lichtung und der Blick öffnet sich zunächst nach Südwesten ins Rheintal bis zur Burgundischen Pforte. Je höher wir steigen umso weiter schweift der Blick nach Nordwesten von der Hohen Möhr über den Hochblauen bis zum Belchen. Wir folgen dem Weg bis zu einem geteerten Wirtschaftsweg , bei dem wir auf den Hochrhein Höhenweg kommen (Blau-weisse Raute auf gelbem Grund). Vor uns der Jungholzer Sendemast, auf den wir zulaufen. Der Markierung folgend erreichen wir Jungholz und biegen beim Buswartehäschen links Richtung Stutenmilchhof ein. Nach einem kleinen Parkplatz zeigt der Wegweiser nach Links zum Solfelsen (775 m), den wir in Kürze erreichen.
Der mit einer Höhe von 5.4 Metern und einer Masse von 230 Tonnen frei liegende Stein ist kein eiszeitlicher Findling sondern entstand durch einen lange anhaltenden Verwitterungsvorgang. Als 1895 ein Steinbruch entstehen sollte, kaufte der Schwarz-waldverein Sektion Säckingen das 44 ar große Areal um das heutige Naturdenkmal vor der Zerstörung zu retten. Der Abstieg erfolgt über den Spatzenhof. Der Weg führt ein kurzes Stück deutlich abwärts durch Laubwald dem Hochrhein Höhenweg folgend. Bei der ersten Kreuzung halten wir uns scharf links und folgen der gelben Raute bis zum Windenplatz. Der leicht abfallende Wanderweg ist sehr abwechs-lungsreich, überquert mehrere kleine Bäche und führt nur kurze Zeit auf einer geteerten Strasse. Beim Windenplatz halten wir uns rechts auf der Verbindungsstrasse die durch offenes Gelände und Streuobstwiesen  nach  Günnenbach  führt. Hier besteht die Möglichkeit der Einkehr. Vom Gasthaus "Sonne" wandern wir eine kurze Wegstrecke Richtung Bergsee / Wildgehege. Da der ausgeschilderte Wanderweg nun ausschließlich auf geteerter Fahrbahn mit gelegentlichem Autoverkehr erfolgt, wird empfohlen links in den bereits am Anfang erwähnten Rötheweg einzubiegen und in einer Wegbiegung rechtshaltend wieder zur Röthekopfhütte zu laufen. An der Hütte halten wir uns leicht links und steigen den Felsenweg ab. Vorbei an einem Kreuz und durch Eichenwald gelangen wir wieder ins Schöpfebachtal.  Am unteren Ende überqueren wir den Holzsteg  und laufen den gleichen Weg zum Bergsee zurück, den wir bereits beim Aufstieg benutzt haben. Wer zum Bahnhof zurück muss, läuft vom Parkplatz geradeaus weiter über die alte Bergseestraße, durch die Lindenallee vorbei am Kurzentrum und trifft dort wieder auf den Ökopfad.

Für die vorgeschlagene Tour werden feste Wanderschuhe dringend empfohlen. Über den  aktuellen Zustand der Wege kann keine Aussage getroffen werden.

Wandervorschlag - Zum Solfelsen als PDF-Datei zum download

(Bei Druck auf Vorder- und Rückseite können Sie den Wandervorschlag als dreiteiligen Flyer zusammenfalten)   

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Schwarzwaldverein e.V. - Bad Säckingen / Bezirk Hochrhein
seit 1884 Wandern, Heimatpflege, Wege und Naturschutz
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